Vor-Ort-Termin von SPD/Freie-Bürger in Königshofen

Veröffentlicht am 20.05.2014 in Kommunalpolitik

Die Überlegungen der Königshöfer CDU und ihrer Gemeinderatskandidaten/Innen, ob angesichts des „baulichen Zustands des Kindergarten St. Josef in Königshofen ein kompletter Neubau nicht angebracht sei“ (FN 10.4.2014) hat bei vielen Eltern, der Kindergartenleiterin und einem Großteil der Erzieherinnen, sowie beim Kindergartenträger Verwunderung und teilweise auch eindeutige Ablehnung ausgelöst.

 

Anja Günther, Gemeinderatskandidatin von SPD-FB und langjährige Erzieherin in St.Josef organisierte daraufhin im Rahmen der Info-Tour von SPD und Freien Bürgern einen Vor-Ort-Termin mit der Kindergartenleiterin Frau Reinbold. Die Stadträte Jörg Aeckerle und Siegfried Neumann, wurden von den Vertretern des SPD-FB Wahlkampfteams Walter Hoferichter und Michael Jouaux begleitet.

 

Nach einer eingehenden Besichtigung der Räumlichkeiten und einer profunden Schilderung des Kindergartenbetriebs stand am Ende die klare Botschaft: „Wir die Erzieherinnen, aber auch der Kindergartenträger wollen keinen Abriss, sondern eine Grundsanierung,“ so die Kindergartenleiterin.“ Nur so können wir die von uns selbst aufgestellten hohen Bildungs- und Erziehungsziele auch in Zukunft gewährleisten,“so Frau Reinbold. Jörg Aeckerle plädierte nachdrücklich für eine unverzügliche Beantragung einer Grundsanierung und verwies gleichzeitig darauf, dass ein Abriss nicht in Frage komme, weil das Gesellenhaus vom Kindergarten teilgenutzt wird und natürlich unter Denkmalschutz steht. Siegfried Neumann unterstrich die Dringlichkeit der Maßnahme auch aus haushaltspolitischen Gründen, denn im Rahmen des Pakts für Familien hat die grün-rote Landesregierung angekündigt bis zum Jahre 2015 für die frühkindliche Bildung rund 332 Millionen € zur Verfügung stellen. Wie lange das Land mit dem verfassungsmäßig festgelegten Ziel der Nullverschuldung 2020 noch derart umfangreich die frühkindliche Bildung „investieren“ kann ist ungewiss.

 

Michael Jouaux ergänzte: „Natürlich ist der Kindergarten Königshofen inzwischen in die Jahre gekommen und weist nach heutigen Gesichtspunkten auch etliche Mängel auf: Z.B. Im Bereich des Brandschutzes sind der 2. Rettungsweg und die Rauchmelder zu ertüchtigen. Der Platzmangel beim Mittagessen der Kinder stört ebenso wie die Enge in den einzelnen Garderobebereichen. Als größter Mangel, ist jedoch der Weg zum Gymnastikraum im Untergeschoss des Anbaus zu nennen. Dort müssen die Kinder über eine steile Kellertreppe durch verschiedene Kellerräume zum Gymnastikraum im Anbau gelangen. Auch die Barrierefreiheit ist im Kindergarten nicht vorhanden. Der Tagesablauf findet auf vier verschiedenen Ebenen, die durch Treppen verbunden sind, statt. Trotzdem war sich Walter Hoferichter mit den Kollegen sicher, „dass nach erfolgter Grundsanierung St. Josef ein sehr attraktiver Kindergarten mit sehr viel Zukunftspotential wird.“

Der weitere Rundgang durch den zweitgrößten Stadtteil war vorgezeichnet durch die gemeinsamen fraktionsübergreifenden Haushaltseingaben der Königshöfer Stadträte. Jörg Aeckerle erläuterte den SPD-FB- Kandidaten, „dass die Abgrenzung des bereits beschlossenen Sanierungsgebiets auf jeden Fall aus Kostengründen das Bahnhofsviertel mit der Eisenbahnstraße umfassen sollte und natürlich wollen wir auch versuchen im Rahmen einer „Insellösung“ die Bereiche Tauberfrankenhalle und Bushaltestelle Messe mit einzubeziehen.“

 

Unser lang gehegter Wunsch im Becksteiner Weg rund 2,5 ha dringend benötigtes Gewerbegebiet zu erschließen könnte 2015 Wirklichkeit werden. Mit der Grundsatzentscheidung für die Osttrasse der B 290 ist zwar eine wichtige Entscheidung für die zukünftige Stadtentwicklung gefallen: Wir wissen jetzt sie kommt, aber wann? Deshalb ist es unabdingbar, dass einige verkehrssichernde und –beruhigende Sofortmaßnahmen auch in Königshofen unverzüglich erfolgen müssen, z.B „die feste Installation einer Geschwindigkeitsüberwachungsanlage am nördlichen und südlichen Ortseingang von Königshofen.

 

Des Weiteren waren sich alle Königshöfer Stadträte fraktionsübergreifend einig, dass es am südlichen Ortsende nach wie vor ein hohes Gefahrenpotential gibt für all diejenigen die die Straße überqueren wollen. Eine Situation die sich in den nächsten Monaten durch die Baumaßnahmen im Bereich Aldi noch verschärfen könnte. Deshalb so die Auffassung von SPD und Freien Bürgern sollte eine sichere Überquerungsmöglichkeit unverzüglich geschaffen werden. Erleichtert zeigte sich Aeckerle über die Tatsache, dass im ehemaligen Rathaus, nach langem Drängen der Königshöfer Stadträte sowohl der dortige Balkon, als auch die Toiletten saniert werden. Die Messebesucher wird es freuen.

 

Siegfried Neumann

 

 

Aktuelles

MdB Dr. Dorothee Schlegel

Klicken Sie auf das Bild, um auf die Homepage zu gelangen. Zur FACEBOOK-Seite geht es HIER.

Wir haben Ideen – Sie auch?

Fruchtbare Kommunalpolitik lebt von engagiertem Handeln und guten Ideen.
Die haben Sie? Dann schreiben Sie uns!
Wir hören zu, wir greifen Ihre Anregungen gerne auf, wir setzen uns für Sie ein. Nur so profitiert unsere Stadt Lauda-Königshofen – und die liegt uns am Herzen!