Verhaltenskodex und Verwaltungshandeln müssen übereinstimmen!

Veröffentlicht am 31.07.2017 in Gemeinderatsfraktion

Fragwürdig hohe Bordsteine im Ramstal

Große Kluft zwischen Vorsatz und Wirklichkeit bei Verwaltungshandeln in Lauda / Gehsteigsanierung im Ramstal gibt Grund zur Sorge 

Stell Dir vor engagierte Bürgerinnen und Bürger gehen ins Rathaus um Vorschläge zu machen – wie z.B. anstehende Gehsteigsanierungen. Sie sollen kostengünstiger, verkehrsgerecht und barrierefrei sein – doch keiner hört sie an. Weder beim Stadtbaumeister noch bei nachgeordneten Stellen finden sie Gehör. So geschehen im Ramstal.

Dies lässt nur den Schluss zu, dass das Gehört werden der Bürgerinnen und Bürger in unserer Verwaltung nicht sehr ausgeprägt ist. Dies ist höchst bedauerlich und befremdlich zugleich, weil es  zu einer Zeit passiert  wo in der Verwaltung – unter Führung des Bürgermeisters – und mit dem Gemeinderat zusammen über einen Verhaltenskodex nachgedacht wird. Dieser liegt zwischenzeitlich unterschriftsreif vor; in ihm steht: 

"Wir sind eine dienstleistende und bürgernahe Verwaltung. Wir wollen den bestmöglichen Service bieten. Bürger und Unternehmen wenden sich mit ihren Anliegen an Gemeinderat und Verwaltung. Wir nehmen diese Anliegen ernst und unternehmen alles, um ihnen gerecht zu werden. Gleichzeitig halten wir die hohen Standards in den Pflichtaufgaben aufrecht. Wir begründen jede Entscheidung sachlich, informieren und beteiligen die Bürger und Unternehmen.
Wir treffen Entscheidungen zeitnah und sachgerecht.
Das Tagesgeschäft vollzieht sich im Rahmen der bestehenden Zuständigkeiten. Für die wenigen Fälle, in denen die Zuständigkeit nicht völlig eindeutig geregelt ist, verschieben wir die Verantwortung für diese Vorgänge nicht, sondern organisieren die notwendigen Lösungen gemeinsam. Falls Verzögerungen auftreten, zeigen wir diese rechtzeitig an.
Wir sind lösungs- und ergebnisorientiert.
Unsere wichtigste Aufgabe sind gute Lösungen und Ergebnisse. Wir beurteilen am Ergebnis, ob Prozesse und Entscheidungen richtig waren und verbessern diese gemeinsam kontinuierlich. Dies steht im Vordergrund unseres Handelns. Wir überlegen zuerst, auf welchem Weg und mit welchen Beteiligten das beste Ergebnis für die Bürgerschaft und damit für die Stadt Lauda-Königshofen erreicht werden kann und unterstützen uns dabei gegenseitig."

So viel zum Vorsatz – wie die Wirklichkeit aussieht, zeigt das obige Bild. Die Höhe der Bordsteine ist mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen fast nicht zu überwinden. Welche Gedanken beim Entwerfen der Ausfahrt handlungsleitend waren, ist auch fraglich – große Busse müssen oft über die hohen Bordsteine fahren, "um die Kurve zu kriegen". 

Wir setzen dafür ein, dass der Gemeinderat sie noch kriegt – und für eine barrierefreie und verkehrsgerecht gestaltete Busstation im Ramstal sorgt! 

 

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