Mitgliederversammlung - Einsatz für Sozialdemokratie

Veröffentlicht am 26.09.2013 in Ortsverein

Die Geehrten mit Dr. Dorothee Schlegel, MdB (Mitte)

Es war ein ehrenvoller Abend: Der SPD Ortsverein Lauda-Königshofen konnte bei seiner Mitgliederversammlung nicht nur auf die stolze 150-jährige Geschichte der SPD zurückblicken, sondern durfte auch verdiente Mitglieder für ihren Einsatz für die Sozialdemokratie würdigen. Kein Wunder also, dass sich die Ortsvereinsvorsitzende Ruth Römig hocherfreut in ihrer Begrüßung zeigte. "Es ist die schönste und vornehmste Aufgabe, die mir als Vorsitzende zuteil wird, wenn ich meine Mitglieder auszeichnen darf."

Menschen haben "feines Gespür"

In ihrem Grußwort bedankte sich Dr. Dorothee Schlegel, die Bundestagskandidatin der SPD, für den bereits geleisteten tatkräftigen Einsatz des Ortsvereins im Bundestagswahlkampf. In den vielen Gesprächen und Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern sei ihr "sehr deutlich" geworden, "dass die Menschen ein sehr feines Gespür dafür haben, wie eine gute, eine bessere Gesellschaft aussehen kann."

Ob beim Thema Mindestlohn oder der Steuergerechtigkeit, ob in der Familienpolitik oder einer bezahlbaren Energiewende, die Menschen möchten hier vor Ort sehr konkret Lösungen für ihre Lebensbereiche. Sie wollen Veränderung mit Weitsicht statt Stillstand durch Aussitzen. An die zu Ehrenden gewandt, formulierte Schlegel, "dass Ihr mit euerem Engagement für die SPD eindrucksvoll gezeigt habt, dass man mit guten Ideen, Beharrlichkeit und dem steten Willen. sich zusammen für das Gemeinwohl einzusetzen, viel verändern kann." Jede Zeit brauche die zu ihr passenden Antworten. Nicht Irrtum sei der größte Feind des Fortschritts, sondern Trägheit.

Für 40 Jahre treue Mitarbeit bei der Verwirklichung der sozialdemokratischen Ziele Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit überreichte Dorothee Schlegel Gottfried Leibbrand und Hannelore Schifferdecker die große Silbernadel der SPD. Für zehn Jahre wurden Karsten Ott und Matthias Weber ausgezeichnet.

Blick in die Geschichte der SPD

"Ein besseres Land kommt nicht von allein!" Mit diesen Worten leitete Siegfried Neumann den Rückblick auf die 150-jährige Geschichte der SPD ein. Es war und es sei nicht immer leicht, sich für demokratische Grundwerte einzustehen. Nicht selten verlange es von den Handelnden einen langen Atem und eine fast unerschütterliche Zuversicht.

Viele Themen aus der Gründungszeit hätten auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Mit der Einführung des Frauenwahlrechts 1919 habe die SPD einen Meilenstein für die Gleichberechtigung gelegt. Dennoch gelte es gerade heute, daran mitzuarbeiten, dass eine gerechte Entlohnung von Frauen und Männern Wirklichkeit werde.

In der dunkelsten Stunde der deutschen Geschichte seien es die Sozialdemokraten gewesen, die Hitler die Zustimmung zum "Ermächtigungsgesetz" verweigert hätten. Mit den Worten: "Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht", untermauerte Otto Wels 1933 und mit ihm die gesamte Sozialdemokratie ihren Anspruch auf die Grundwerte der Menschlichkeit, der Gerechtigkeit und der Freiheit. Nie habe die SPD ihren Namen ändern müssen, nie habe sie mit Diktatoren paktiert. Nicht erst seit Willy Brandt und seiner auf Aussöhnung gerichteten Ostpolitik, für die er 1971 den Friedensnobelpreis verliehen bekam, sei die SPD europa- und friedenspolitischer Wegweiser. Es sei nur auch an Gerhards Schröders "Nein zum Irak-Krieg" erinnert.

Sehr anschaulich verknüpfte der GemeinderatsfraktionsvorsitzendeSiegfried Neumann die "großen" weltpolitischen Marksteine mit den örtlichen Geschehnissen der SPD in Lauda und forderte die Versammlung dazu auf, auch in Zukunft daran mitzuarbeiten, dass "wir in unserem Streben nach einer gerechten, solidarischen und demokratischen Gesellschaft nicht nach lassen dürfen."

 

Aktuelles

MdB Dr. Dorothee Schlegel

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